
Den Gehölzschnitt bequem loswerden und dabei sogar noch die Artenvielfalt unterstützen?
Geht ganz leicht: einfach etwa alle zwei Meter ein Pfahlpaar in den Boden schlagen und dazwischen die Äste locker aufschichten. Zwischen zwei gegenüberliegenden Pfählen sollte etwa ein bis eineinhalb Meter Abstand sein, letztendlich kann man die Breite je nach Platz und Vorstellung aber selbst bestimmen.
Durch Sameneintrag von Wind oder Tieren und Gehölzaustrieb wird die Hecke später auch von alleine grün und verwächst. Soll dieser Prozess beschleunigt werden, ist es möglich, einzelne Sträucher dazwischen zu pflanzen.
So hat man nicht nur eine natürliche, kostengünstige Abgrenzung, sondern hilft auch zahlreichen Tierarten, die je nach Jahreszeit in der Benjeshecke Unterschlupf und Deckung, einen Nistplatz oder Ort zur Jungenaufzucht suchen.
Das Totholz bietet Insekten Lebensraum und in der Folge dadurch vielen Tieren auch Nahrung. Zu diesen gehören unter anderem Igel, Schnecken, Echsen, Kröten, Mäuse, Hasen und einige Vogelarten, wie Neuntöter, Goldammer oder sogar Rebhuhn.
Diese Arten finden in der Kulturlandschaft nur wenige geeignete Plätze und profitieren von diesem besonderen Gestaltungselement. Auch zum Überwintern wird die Hecke genutzt.
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Weitere Infos und Tipps zum Anlegen einer Benjeshecke sind hier zu finden:
